Gespräch mit dem Direktor der HNO-Klinik

beim UKS

UAK befasst sich auch mit Verdachtsfällen im Bereich HNO

Unabhängig von den Verdachtsfällen, die den verstorbenen Arzt in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im UKS betreffen, waren Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauch im Bereich der HNO-Klinik von der Staatsanwaltschaft untersucht worden. Alle Verfahren wurden inzwischen eingestellt. Eine mögliche Gefährdungslage konnte bisher nicht aufgeklärt werden. Der Aufsichtsrat des UKS erteilte der Unabhängigen Aufarbeitungskommission den Auftrag, diese Vorfälle insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Schutzkonzeption für Kinder zu bewerten. Aus diesem Grunde fand zwischen dem Vorsitzenden der UAK Prof. Ziercke und dem Klinikdirektor Prof. Dr. Schick ein erstes Treffen im UKS statt. Prof. Schick äußerte den Wunsch, dass die Kommission alles unternehmen sollte, um die Vorwürfe gegen die HNO aufzuklären. Es müsse endlich Klarheit geschaffen werden. Er unterstütze diese Aufarbeitung in vollem Umfange.

Bewertung der UAK:

Die UAK setzt auch im Bereich der HNO-Klinik einen erfahrenen Beauftragten ein, dem seitens der HNO zwei Ansprechpartner benannt worden sind. Die UAK begrüßt die Bereitschaft zur umfänglichen Unterstützung bei der Aufklärung der Vorwürfe durch die HNO-Klinik. Die Angehörigen der verletzten Kinder haben allerdings weiterhin erhebliche Zweifel am Aufklärungswillen. Sie kritisieren das Verhalten der Verantwortlichen des UKS und die Art und Weise der Kommunikation mit ihnen. Die Kommission wird Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik zu Gesprächen eingeladen.

Weitere Einträge

Täter

Täter

Mütter

Mütter

PRESSEMITTEILUNG

PRESSEMITTEILUNG